Heut Mittag gab’s Calzone

Fertig gefüllte Calzone. “Jetzt fotografiert er wieder das Essen,” hat der Große heute nicht gesagt, weil er nicht da war, während ich kochte. Nunja. ;)

Meine liebe Gemahlin bekocht mich jeden Tag ganz liebevoll und am Wochenende habe ich die Gelegenheit, mich hin und wieder zu revanchieren und Danke zu sagen.

Sie mag Calzone. Ich auch. Drum hab ich uns heut dann mal meine ersten gemacht. Uns hat’s geschmeckt und falls ihr auch mal Calzone backen wollt… Here we go!

Für 3 Calzonen. Zeit ca. 70 min.

Für den Teig

  • 250g “normales” Mehl
  • 125g Vollkornmehl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 Pck Trockenhefe
  • 2 EL Olivenöl
  • 250ml lauwarmes Wasser

Für die Füllung

  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Paprika
  • 250g braune Champignons
  • 200g Feta
  • 2 mittlere Zwiebeln
  • 2 TL Oregano
  • Salz, Pfeffer
  • 140g Grünkernschrot
  • 500g passierte Tomaten
  • 150ml + 250ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Tomatenmark

Zur Vorbereitung das Grünkernschrot mit 150ml Gemüsebrühe kurz aufkochen, von der Flamme nehmen und 10 – 15 Minuten quellen lassen.

Dann geht’s auch schon mit dem Teig los, denn dieser muss gleich auch noch ruhen. Das Mehl, Salz, Zucker und Hefe in eine Schüssel geben und umrühren. Eine Mulde im Mehl machen und Öl und dann nach und nach Wasser zufügen und verrühren. Nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig 5 Minuten kneten und anschließend in eine saubere Schüssel legen, mit einem Geschirrtuch abdecken und für 20 Minuten an einen warmen Ort stellen.

Jetzt kommen wir zur Füllung. Eine der Zwiebeln fein hacken und in 1 EL Olivenöl anbraten, bis sie glasig ist. Ich habe dazu unsere Wok-Pfanne genommen. Gequollenes Grünkernschrot dazu und auch kurz anbraten. Danach 1 TL Oregno, etwas Salz, die passierten Tomaten, Tomatenmark und die 250ml Gemüsebrühe auch in die Pfanne. Auf kleiner Flamme köcheln lassen und gelegentlich umrühren.

Zwiebeln, Paprika und Champignons grob würfeln und auf einem tiefen Backblech verteilen, mit 1 TL Oregano bestreuen, mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen und mit 2 EL Olivenöl beträufeln. Das Ganze gut vermengen. Für ca. 15 Minuten im auf 200°C vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene vorgaren.
Den Feta nun noch würfeln oder zerbröseln.

“Zusammenbauen”. Der Teig sollte nun etwas gegangen sein und will in drei Teile geteilt werden. Auf der bemehlten Arbeitsfläche rollt man die Teigstücke auf Pizzagröße aus. Vor dem Füllen haben wir den Teig auf ein mit Backpapier auslegtes Blech gehoben, weil es so einfacher ist. Ein Drittel der Grünkern-Tomaten-Sauce auf je eine Hälfte des ausgerollten Teigs geben. Dann das vorgegarte Gemüse aus dem Ofen und den Feta dazugeben. Wieder gedrittelt. Mit einem Pinsel den Rand des Teiges vor dem Verschließen mit etwas Wasser befeuchten. Die unbelegte Hälfte flach über die gefüllte Seite ziehen und am Rand den Teig mit einer Gabel verschließen. Die Bleche mit den Calzonen für etwa 10 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.

Buon appetito!

Ach ja, es war ein fleischloses Rezept. Aber das habt ihr sicher gemerkt. ;)

Angeschnittene Calzone.

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Wehmutsonntag. Irgendwie.

im alten Garten meiner Kindheit Jeder hat ja so Orte und Erinnerungen, wo es einem warm um’s Herz wird. Der ehemalige Garten meiner Großeltern ist für mich solch ein Ort. Ich war ein Gartenjunge. Aber nicht nur ich bin in dem Garten “groß” geworden. Auch meine Mom hat dort einst viel Zeit verbracht. Mein Opa hat dort eigentlich alles aus dem Nichts mit “eigener Hände Arbeit” erschaffen. Das Gartenhaus hat er seinerzeit 1962, aus dem was so verfügbar war, erbaut. Viel Holz, Spelakat und verschiedenste Fenster. Darauf ein richtiges Dach und unter dem Schuppen eine Kellergrube zum Einlagern von Kartoffeln, Äpfeln, Karotten und mehr.

In diesem kühlen Keller habe ich in so manchem heißen Sommer bei Kerzenschein in Gesellschaft von Gartenfreunden und ein paar Kellerasseln Erfrischung gefunden. Mein “Geheimversteck”. Jeder wusste wo ich war. ;)
Auch auf dem Dachboden, der nur über den “ganz gefählichen Weg mit der Leiter” zu erreichen war, zu stöbern, war grandios.
Im Schuppen habe ich mit Zieheisen, Stechbeiteln, Hobeln und anderen Werkzeugen an der Hobelbank Brennholz bearbeitet und Kunstwerke – so zumindest meine Erinnerung – erschaffen.

Das Brennholz war eigentlich für das Gewächsthaus. Genauso wie die Brikett und Koks, die ebenfalls im Schuppen lagerten. Im Gewächshaus zog Opa Tomaten und Gurken. Salatgurken! Lang und dunkelgrün – ohne pieksende Stacheln. Später auch rote Peperoni, die getrocknet recht scharf waren, wie ich einmal erfahren konnte. Aber das – ähem – ist eine andere Geschichte. Die Gurken durfte ich als einziger Enkel natürlich jederzeit selbst ernten. War das lecker!

Blick in die Sitzecke Gewächshaus Gewächshaus Gartenhaus

Ansonsten gab’s da noch einen Kiesberg, auf dem ich gebuddelt und geangelt habe – ja geangelt, kindliche Phantasie fetzt auch rückblickend.

Ich könnte noch Stunden so weiter schwelgen. :D

Gartenhaus Dachbodeneingang Gartenhaus mit Gardinen Gartenhaus - gewölbte Decke weiße Rosen am Spalier von Wicken und Wein überwuchert

Dann kam “die Wende”. Eine Erbengemeinschaft wollte das Land gern wieder haben und es als Bauland verkaufen. Meine Großeltern und viele andere durften nach gut 30 Jahren ziehen. Es wurde kein Bauland. Es sind zum Teil immer noch Gärten. “Unser” Garten wurde noch kurz von anderen genutzt und steht jetzt seit circa 20 Jahren leer. Und verfällt. Die Natur erobert Stück für Stück zurück. Doch was Opa baute, war für die Ewigkeit bestimmt! Gartenhaus samt Dach, Schuppen und Gewächshaus halten aus.

Auch der Birnbaum steht noch. Der alte Apfelbaum ebenso. Die Brombeeren schmecken. Die weiße Rose kämpft weiter gegen Wicken und Wein und grüßte zum Abschied.

Da der Garten leer steht, konnte ich meinen Jungs wenigstens mal zeigen, wo ich früher alles erlebte, von dem ich hin und wieder erzähle. Wie Antoine de Saint-Exupérys “Kleiner Prinz” habe ich einen Stern mit Rose. Und meine Söhne kennen ihn jetzt auch.

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Optimierung und so

Lupe (Bildquelle: Viktor Mildenberger / pixelio.de) Es gibt im Netz immer wieder Herausforderungen. Für Webseitenbetreiber ist die größte überhaupt, gefunden zu werden. Wenn man sich mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) nicht besonders gut auskennt – und das wird den meisten so gehen – kann man sich an Agenturen wenden, die einem dabei helfen. Dort gibt es Experten, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als Webseiten zu pushen.

Und wie unter Fachleuten üblich, messen sie gern auch ihre “Kräfte”. Hierzu gibt es dann Keyword-Challenges die von Agenturen oder SEO-Tool-Anbietern ausgelobt werden, eine Seite mit dem entsprechenden Keyword (Schlüsselwort, Suchwort) auf den ersten Seiten bei Google erscheinen zu lassen.

Aktuell läuft eine solche Challenge und der befreundete Blogger und Screendesigner Ronny Marx macht bei der “Xovilichter” Aktion mit. Ich bin sehr gespannt, wie weit er es bringt.

Ich wünsche Ronny viel Erfolg und hoffe auf eine Old-School-Postkarte aus Kalifornien! ;)

Bildquelle: Viktor Mildenberger / pixelio.de

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Der lyrische Moment

Screenshot lyrikline.org Es gibt immer im Leben mal Momente, an denen einem besondere Sprüche, Zitate oder Gedichte Kraft oder Ideen geben. Kraft für neue Aufgaben. Ideen oder Denkanstöße für Entscheidungen und weiteres Vorgehen. Wegweiser der besonderen Art.

Bei mir ist es aktuell ein Gedicht von
Hermann HesseStufen.

Wohlan denn Herz, nimm Abschied und gesunde!

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr auch solche literarischen Kraftspender?

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Google Music All-Inclusive

Die Skeptiker - Alben zum Kauf Bis vor kurzem nutzte ich vornehmlich Spotify, da es dort neben einer recht großen Musikauswahl auch die Möglichkeit des Offline-Hörens auf dem Telefon gibt. Wo Google nun kürzlich seinen Dienst Google Play Musik mit der All-Inclusive Option versehen hat, habe ich Spotify auf Eis gelegt, weil … Ja, weil Google 2 Euro günstiger ist. Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist. ;-)

Ich dachte, ich könnte nun wirklich alle unter Google Play Musik kaufbare Musik als Stream hören. Alle! “All-Inclusive” eben. Denkste!

Ich höre gerne Musik jenseits des Mainstreams. Schon immer. Nun wollte ich mal wieder einen alten Song der Skeptiker hören und durfte dabei feststellen, dass “All-Inclusive” nicht bedeutet, dass alle Titel inklusive sind. Aufgefallen war es mir nur, wegen des “DaDa in Berlin” Covers. Schade.

Die Skeptiker - "Profilbild" Die Skeptiker - Alben All-Inclusive

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Neues Facebook Design im Anmarsch

Facebook meer-BIO Fanseite

Gerade im Administrationsbereich meiner Facebookseiten meer-BIO, SCHNIPSELbruker und jarchow.de habe ich eine Neuerung entdeckt.
(Ja, ich weiß, dass nur SCHNIPSELbruker zur Zeit aktiv ist. ;-) )

Auf der meer-BIO Seite jedenfalls sah ich eine neue “umgeräumte” Kopfzeile. Ich höre schon den Aufschrei, dass man die Benachrichtigungen demnächst im rechten Kopfbereich suchen muss. Facebook ist also mal wieder am Basteln. Das wird wohl auch der Grund sein, dass seit ein paar Tagen die angezeigte organische Reichweite unter den Artikeln nicht mehr stimmt.

Wie findet ihr den neuen Kopfbereich?

Update:

Ich wurde grad von Johannes auf Twitter hingewiesen, dass er “das” schon seit einem Jahr hat.

https://twitter.com/Sonix/status/424283680195239937

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Bundestagswahl 2013

SPD und CDU Mal wieder was mit Politik. Alle Jahre wieder… naja, nicht ganz. Alle 4 Jahre werden wir gebeten, unsere Stimme denen zu leihen, die uns im Gegenzug versprechen, dieses Land neu gestalten oder alles beim Alten lassen zu wollen. Was davon besser ist, muss jeder für sich entscheiden. Ich halte es mit Lichtenberg: “Ob es besser wird, wenn es anders wird, weiß ich nicht. Dass es anders werden muss, wenn es besser werden soll, ist gewiss.”

Dass es wichtig sei, zu wählen, wird einem heute überall erklärt. Im Werbeblock der Privatsender und in den Logo Nachrichten auf KiKa.
Für mich persönlich ist wählen wichtig. Nicht wegen einem marginalen Absenken der Fünfprozenthürde oder der Unterstützung kleinerer Parteien, um den großen und altbekannten ein paar Krümel des Parteienfinanzierungskuchens abspenstig zu machen. Ich wähle, um sagen zu können, ich habe wenigstens versucht, Dinge zu ändern. Wer sich gar nicht beteiligt, sollte hinterher auch nicht die Situation beklagen.

Aber wen wählen? An vielen Stellen im Netz wird von einer Wahl zwischen Pest und Cholera gesprochen.

Wer gemäß seines Wahlprogramms – die habt ihr als mündige Bürger ja zum Glück alle(!) gelesen – verspricht, eure Ansichten am besten zu vertreten, könnt ihr euch wie vor den meisten Wahlen vom Wahl-O-Maten zusammenfassen lassen.
Dauert nicht lange und ist zu 100% fettfrei. Echt, macht das mal! Vielleicht auch einmal aus dem Herzen und dann ein zweites mal aus dem Kopf beantworten. Ihr werdet vielleicht überrascht sein, dass “die hab schon immer gewählt” gar nicht eurer Natur entspricht.

Ingo vom Windfluechter Blog hat über sein Dilemma in diesem Jahr geschrieben. Wenn ihr knapp 3 Tage vorher immer noch nicht wisst, wen ihr von all den Parteien wählen werdet, macht zumindest vorher den Wahl-O-Mat, bevor ihr den Zettel in den Kasten tut.

Die_Linke Storch_Heinar unabhaengig

Piraten - Quelle: http://grundeinkommenimbundestag.blogspot.de/ Ingo beschreibt unter anderem die Piraten des Landesverbandes MV in seinem Artikel als katastrophal. Nun gut, ich lasse mich dazu jetzt nicht weiter aus, denn Missgunst und Zwistigkeiten gibt’s bei den großen und kleinen. Und die Piraten tragen diese halt in der Öffentlichkeit aus. Sei es drum.

Mir geht es auch nicht um Parteien. Meiner Meinung nach müssen neue Ideen für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft her. Eine dieser “neuen” Ideen ist das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE). Susanne Wiest jedenfalls ist auf dem Listenplatz 1 der Piraten in MV. Ja, bei den Piraten. Dass es unwahrscheinlich ist, dass sie gegen Angela Merkel den Wahlkreis 15 als Direktkandidatin gewinnt, ist wohl klar. Aber über die Zweitstimme ist es möglich, dass sie in den Bundestag einzieht. Dies würde mich persönlich sehr freuen, da somit eine echte Kämpferin für das BGE und mehr Bürgerbeteiligung im Bundestag vertreten wäre.

Ob ein BGE funktionieren könnte? Weiß ich nicht. Ich würde es mir wünschen! Auf jeden Fall würde ich mich freuen, wenn die Debatte über “die Welt, in der wir leben wollen“, auf ein neues Level gehoben würde. Ob Grundeinkommen oder nicht. Dieses Stagnieren der Entwicklung der Gesellschaft ängstigt mich etwas. Ich lese gerade ein fesselndes Buch aus dem Jahre 1893(!), in dem ausführlich das London der damaligen Zeit beschrieben wird und ich erkenne auf fast jeder Seite das Heute wieder.

Also warum mit der Zweitstimme nicht mal den Lichtenberg machen, was anderes probieren, Piraten wählen und für ein neues morgen
Susanne Wiest in den Bundestag schicken.

(Ups, das war, glaub ich, grad eine Wahlempfehlung. ;-) )

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Ubuntu – Gemeinschaft zählt

Quelle: scaderechoshumanos8b.blogspot.de In den Sozialen Netzwerken tauchen jeden Tag unzählige Bilder mit motivierenden Zitaten und Geschichten auf. Manche sind ganz gut und bringen mich zum Lächeln. Manche zum Nachdenken.

Nebenstehendes Bild kam mir heute mit einer englischen Mini-Sage unter, die ich hier gern wiedergeben möchte, da mich die Geschichte zum Lächeln und Nachdenken brachte. Ich versuche mich mal an der Übersezung.

Ein Anthropologe schlug Kindern eines afrikanischen Stammes einst ein Spiel vor. Er stellte einen Korb voller Obst nahe eines Baumes ab und erklärte den Kindern, wer diesen zuerst erreicht, habe die süßen Früchte gewonnen. Als er das Kommando zum Laufen gab, nahmen sich alle bei den Händen und liefen gemeinsam. Sie setzten sich zusammen und genossen ihre Leckereien. Als er sie fragte, warum sie gemeinsam liefen, obwohl einer von ihnen hätte alle Früchte für sich haben können, sagten sie, “Ubuntu! Wie kann einer von uns zufrieden sein, wenn doch alle anderen traurig wären?”

Ich mag die Geschichte. Ob sie sich so zugetragen hat, vermag ich nicht zu sagen.

Durch das freie Betriebssystem Ubuntu Linux kannte ich die Bedeutung des Wortes Ubuntu bereits. Ubuntu ist ein altes afrikanisches Wort für “Menschlichkeit anderen gegenüber”. Es bedeutet auch, “Wer ich bin, liegt daran, wer wir alle sind.”

Denkt mal darüber nach und seid füreinander da! :-)

Ich habe wirklich versucht, eine Quelle für das Foto zu finden. Der älteste Beitrag im Netz datiert auf den 15. Mai 2008 – leider ohne weitere Quellenangabe für das Foto.
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Verschlüsselte und signierte E-Mails

PRISM, Tempora und wer weiß, was noch. Sascha Lobo brachte alle möglichen Gefühle hierzu gut auf den Punkt. Ich befinde mich irgendwo jenseits von Ebene 4. Aber darauf will ich gar nicht herum reiten. Es ist traurig genug, wohin sich das scheinbar entwickelt.

Zeit, wieder mal über signierte und verschlüsselte E-Mails nachzudenken. Es war eh höchste Zeit, den vor über elf Jahren erstellten 1024 bit GnuPG Schlüssel zu widerrufen und endlich einen neuen zu erstellen. Diesmal mit 4096 bit. Sehr umfangreiche Informationen und Anleitungen gibt´s auf Thunderbird-Mail.de.

-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----
Hash: SHA1

Hallo liebe Leute,

erschreckt bitte nicht bei solchen E-Mails von mir. Es ist 
kein Virus. ;-) Das Drumherum ist nur eine Signatur, die 
Euch zeigt, dass die E-Mail auch wirklich von mir ist.

Mit einem passenden E-Mail-Client wird das auch direkt 
angezeigt. Auf dem Windows-PC, einem Mac oder auch unter 
Linux kann das zum Beispiel Thunderbird mit installiertem 
Enigmail Plugin erledigen.

Aber auch mobil könnt Ihr solche Signaturen prüfen. Für 
Android gibt es da K-9 Mail und APG. Für das iPhone/iPad 
bestimmt auch. ;-)

- -- 
Liebe Grüße
Kay
- --------------------------------------------------------------
Rette einen Baum. Drucke E-Mails nur aus, wenn es wirklich nötig
ist.
Save a tree. Don't print e-mails unless it's really necessary.

-----BEGIN PGP SIGNATURE-----
Version: GnuPG v1.4.13 (MingW32)
Comment: Using GnuPG with Thunderbird - http://www.enigmail.net/

iQIcBAEBAgAGBQJR9V11AAoJEDibfJsmyxfXMTwP/35pgJOKfkc3haPqstNOmRLU
Xwp+fsU/jI6UUWgXe7cd4eLzPzJjLmFWqnW/rYmOjFFq0+Tc9hMwFU7MDVtQcViI
LqNvfuhXCqRnwtQBhcnbjz+ozPOKNvabBZTD37ef/G629pj1WcXUKYAm6KKbp9ve
EzS51HzQa36A1Eerzk3BqSwz55esq+uE5C53iTstJGfWfzVCB5gdpBEoF2pS8MH1
jpKITO24ITlqAi1LVl9dCYG4r0RFs53cesGeiIfHQ/iEJWfnbzbQlJCq0d0Avu1w
PNcbQcVKbVv0Mr/8dD+pIeRiFQ7ihV7PRznXVMjjVgJV0VxJ6eS0VVux6mi84cR1
-----END PGP SIGNATURE-----

Mit den in der E-Mail genannten Programmen und Plugins sieht die E-Mail dann z.B. so aus:

in Thunderbird mit Enigmail verifizierte Signatur

Um meine E-Mails als authentisch zu verifizieren, könnt ihr meinen öffentlichen GnuPG Schlüssel hier herunterladen und z.B. in Enigmail importieren.
0x26CB17D7.asc
Der Fingerabdruck meines öffentlichen GnuPG Schlüssels lautet:
CCC6 4836 A468 3615 CC8C 3AE7 389B 7C9B 26CB 17D7

Wenn ich euren öffentlichen Schlüssel habe, können wir obendrein verschlüsselte E-Mails austauschen. Damit man sicher sein kann, dass das Gegenüber auch das erwartete ist, tauscht man hierzu von Angesicht zu Angesicht den Fingerabdruck der Schlüssel aus. Haltet hierzu Ausschau nach einer CryptoParty in eurer Nähe.

Und dann? Niemand liest mehr mit!

Ach übrigens, man muss wegen Überwachung gar nicht über den großen Teich schauen. Auch hierzulande sind derartige Ambitionen zu beobachten.
Lest hierzu mal auf mv-liest-mit.de.

Und nun noch ein paar Links zu den oben genannten Programmen:
Thunderbird E-Mail Client,
GNU Privacy Guard (GnuPG),
Thunderbird Addon Enigmail,
K-9 Mail für Android und
Android Privacy Guard (APG).

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Android Smartphone – Standortdienste

Einstellungen - Standortdienste Letzte Woche habe ich mich – ja sowas passiert mir auch mal – auf mein Telefon gesetzt und es somit geschrottet. :(

Ich hatte es damals bei Androidapptests.com und wetter.com verlosen ein Samsung Galaxy S II im September 2011 gewonnen.

Nun ja, ich hatte zwar grad beschlossen, mir noch kein neueres Gerät zu kaufen – ne wirklich! – aber nun musste ich halt. Zur Auswahl standen drei Geräte von Samsung. Galaxy Note N7000, Galaxy S III i9300 und Galaxy Note II N7100.

Langer Rede kurzer Sinn: es wurde das Weiterlesen

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