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Kay Jarchow. Vater, Ehemann, Sysadmin und auch etwas Träumer. mehr »
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Schlagwort-Archive: Gesundheit
DVAG-Turnier & Golfen-MV Schnupperkurs
Zuallererst möchte ich mich bei Dennis Born und Martin Welz bedanken, dass sie mir durch die Einladung zu diesem Event meine erste Golf-Erfahrung ermöglichten. Ich hatte mit den anderen Schnuppergolfern einen sehr schönen und für meinen Teil unvergesslichen Nachmittag. Doch der Reihe nach.
Ich erhielt Ende August von Martin und Dennis E-Mails, in denen sie zum Golfen einluden. Martin lud zum Golfturnier “Deutsche Vermögensberatung und Freunde 2009″ ein. Ein Golfturnier – ich? Das würde ich gern mal probieren. Aber ohne Training, ohne die passende Ausrüstung und vor allem ohne das nötige Golf KnowHow – nein, da kann ich nicht teilnehmen. Dennis lud dann einen Tag später zum 1. großen Golfen-MV Schnuppergolf ein. Beide Veranstaltungen sollten parallel im Ostsee Golf Resort Wittenbeck stattfinden. Als die zweite Einladung zum “Golfen-MV Schnuppergolf” eintraf, war das die Gelegenheit für mich. Ich sagte zu. Nun hatte ich also 14 Tage der Vorfreude – und das schon im September!
Gestern dann gegen 13:30 Uhr fuhr ich der Gewitterfront entgegen. Immer noch auf gutes Wetter hoffend, kam ich kurz vor 14 Uhr im Ostsee Golf Resort Wittenbeck an. Es hatte aufgehört zu regnen! Wie das immer so ist, wurde auf dem Parkplatz vorsichtig Kontakt aufgenommen. “Schnuppergolf?” “Ja!” “Wo müssen wir hin?” Da sah ich zum Glück Dennis. Er wies mir den Weg Richtung Golfschule. Auf dem Weg dorthin konnte ich mir ein kleines Bild von dem liebevoll angelegten Platz machen. Ich musste über eine Anhöhe von der aus man einen sehr guten Blick auf den Platz in die eine und zur Ostsee in die andere Richtung hatte.

Als alle Teilnehmer des Schnuppergolf Kurses eingetroffen und die Anmeldeformalitäten eledigt waren, wurden uns die Golflehrer Sascha Georgi und Max Pingel vorgestellt. Die Gruppe von 20 wurde geteilt und los ging es. Ab hier hoffe ich, alle Begriffe richtig zu verwenden.
Meine/ unsere Gruppe versammelte sich am Puttinggreen. Max erklärte uns, wie man den Schläger greifen müsse. Er versuchte uns Mut zu machen, indem er sagte, dass auch Tiger Woods nicht jeden Ball direkt versenkt. Er sprach auch vom “Grün lesen”. Schon durften wir loslegen. Jeder mit Putter und Ball ausgerüstet nahm sich ein Loch vor und versuchte einzulochen. Einen meiner Versuche kann man auf Bild 1 sehen. Hier hat mich Dennis bei einem Schlag erwischt. Mit seiner freundlichen Genehmigung darf ich dieses Bild hier nutzen. Danke schön.
Nachdem das Putten einigermaßen lief, wurde uns das Chippen erklärt. Wir versuchten nun also möglichst grazil mit einem Wedge den Ball über das Vorgrün zu bugsieren. Auch diese Aufgabe war für mich realisierbar – meist. Hier zeigte sich, dass Körper- und Schlägerhaltung von Bedeutung sind. Und dann? V.E.N.ÜÜÜ. – Vormachen, Erklären, Nachmachen, Üben, Üben, Üben. Und gelegentlich von Max ein paar Tipps bekommen. Spass pur.
OK, Putten und Chippen hatten wir endlich drauf. Wir wollten definitiv mehr. Wir sollten es bekommen. Die beiden Gruppen wechselten und wir durften auf die Driving-Range. Hier war Sascha der Erklärer. Er zeigte uns auf wie viele Arten man den Ball treffen kann und wohin er dann fliegt. Physik ist toll. Da man den Schläger hier auch gelegentlich sehr schwungvoll in den eigenen toten Winkel bringt, um den Ball dann schön weit zu schlagen, folgten auf der Driving-Range auch einige Anekdoten über mögliche Unfälle. Das, was Herrn Becker da in der TV-Werbung passiert, kann sehr schnell Realität werden. Ich kann alle Leser beruhigen, es ist keinem Teilnehmer des Schnuppergolfens etwas derartiges passiert. Kurz bevor wir unseren Drive vom Tee – Fachjargon ist ebenso toll wie Physik – üben konnten, zuckte ein kräftiger Blitz über den Platz. Ein paar Gewitterwolkennachzügler hatten von der Ostsee her das Festland erreicht. Als der Donner kurz darauf über den Platz grollte, verzogen wir uns schleunigst in das Festzelt. Gewitter sei die größte Gefahr für Golfer, durften wir erfahren.
Im Festzelt konnten wir eine Pause und erste Gespräche genießen. Die meisten Teilnehmer des großen Golfturniers waren noch auf dem Platz unterwegs. Nach etwa einer halben Stunde konnten wir endlich unseren Drive üben. Und ab da war klar: Golf ist Sport! Ich spüre heute Stellen meines Körpers, von denen ich nur vage vermutete, dass sie existieren. Ich habe zwei Eimer mit Golfbällen geleert. Einige der Bälle waren auch gar nicht schlecht unterwegs – nehme ich an. Und auch hier durch die Tipps von Sascha bekamen noch mehr Bälle die richtige Richtung. Ich bin mir fast sicher, dass wenigstens einer über 80 m weit flog.
Abschließend haben alle Schnuppergolfer auf dem Puttinggreen einen kleinen Wettbewerb ausgetragen. Wer schafft die 9 Löcher mit den wenigsten Schlägen? Ich nicht. Mein Ergebnis ist hierbei auch nicht ganz so wichtig, aber die beiden Besten haben es mit 18 Schlägen geschafft. Herzlichen Glückwunsch. Dritte wurde eine junge Dame.
Der sportliche Teil war somit beendet. Mittlerweile auch das große Turnier. Alle Golfer und Schnupperer fanden sich zur Buffeteröffnung wieder im Festzelt ein. Nach dem gemeinsamen Abendessen fand dann die Siegerehrung statt. Die drei Gewinner unseres Wettbewerbs wurden mit je einem Platzreifekurs, gesponsort vom Ostseegolfclub Wittenbeck, bedacht, die “großen” mit allerlei Ergänzung der Golfausrüstung. Der Erstplatzierte erhielt eine Espresso-Maschine der Gebr. Suhl – Tisch und Wohnkultur, Rostocker Hof.
Satt und zufrieden konnte man noch das eine oder andere Gespräch führen, bevor man sich schließlich auf den Heimweg machte. Ein schöner Sonntag Nachmittag. Danke.
Mehr Details und Bilder, inkl. Ergebnissliste zu dem Golfturnier “Deutsche Vermögensberatung und Freunde 2009″ für die Profis findet man unter Golfen-MV.de.
Fotoquellen:
Bild 1 (meine Füße): mit freundlicher Genehmigung von © Dennis Born
Bild 2 (Blick auf die Golfschule): mein eigenes, daher wie immer Creative Commons License Weiterlesen
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3 Kommentare
Veggie sein
Dem aufmerksamen Leser wird es nicht entgangen sein, dass ich mich seit Mitte April vegetarisch, genauer gesagt lactovegetarisch, ernähre. Es ist für das mich als “Fleisch liebenden” kennende Umfeld, seien es die witzelnden Kollegen oder die vor dem Problem “was-kochen-wir” stehenden engen Verwandten, bei einem Besuch von mir, scheinbar immernoch schwer, sich daran zu gewöhnen. Ist es doch für mich nach nunmehr 138 Tagen bereits Alltag. Über die Gründe und Vorzüge berichtete ich ja schon. Wer mehr Informationen zum Thema sucht, wird unter anderem auf den Seiten von PETA.de, PETA2.de und auf goveggie.de fündig. Tiere sind Freunde, kein Essen. Nicht mehr!

PS:
Für den einen oder anderen Blogger auf Abspecken 2.0 könnte mein Weg einer sein, um abzunehmen.
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Petersilien-Bulgur mit Tofu-Gemüse-Pfanne
An allem ist irgend etwas Gutes, nur manchmal sieht man es nicht sofort. Wenn also Husten und erhöhte Temperatur des geliebten Kleinkinds zur Krankschreibung der Ehefrau führen, ist dies definitiv kein Grund zur Freude. Jedoch kocht somit jemand mittags zu Haus.
Und wenn man es nur über die Straße hat, gibt es Essen, welches auch unter der Woche mal eine echte Gaumenfreude beschert. Danke an meine Gattin.
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Veggie Fisch Steak
Die Elternzeit der besten Ehefrau der Welt (meiner) ist nun bald vorüber. Das heißt für mich, dass der größte Luxus auf Erden ebenfalls bald vorbei ist und ich nicht mehr mittags so lecker zu Hause bekocht werde. *MIFT* Dann muss ich eine andere “Nahrungsquelle” für die Mittagsmahlzeit auf tun.
Ob ich irgendwo etwas derart liebevoll kredenztes bekommen werde?

Diese köstlichen, allerdings nicht wirklich nach Fisch schmeckenden, Veggie Fisch Steaks kann man unter anderem bei alles-vegetarisch.de bestellen. Weiterlesen
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viereinhalb Wochen als Vegetarier
Jepp – immernoch. Das wird wohl auch so bleiben. Mir geht es gut, ich fühle mich wohl und vermisse nichts. Letzteres wollen einige zwar nicht glauben… Klingt vielleicht komisch, ist aber so!
Die viereinhalb Wochen zusammenfassend kann ich sagen, es tut einfach gut, etwas Gutes für sich selbst, die eigene Gesundheit und auch Gutes für andere zu tun.
Vom positiven Nebeneffekt des Abnehmens habe ich schon im Beitrag fleischlos glücklich – Vegetarier berichtet. Dieser Effekt geht weiter. Inzwischen sind es nach viereinhalb Wochen knapp 6 Kilo weniger. Ich war heut morgen das erste mal seit Jahren unter 93 kg. Wenn das nichts ist!
… ich will dich inspirieren, etwas zu probieren,
was mit Sicherheit noch niemandem geschadet hat.
Du könntest riskieren, ein paar Kilos zu verlieren …
Thomas D

Anfang 2011 auf 0 kg.
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