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06 Mrz 2010

CeBIT 2010 Experiment

Geschrieben von Kay Jarchow um 17:52 Uhr

2010 CeBIT Messeplan Über die CeBIT 2010 wurde wie in jedem Jahr bereits im Vorfeld eine ganze Menge gemunkelt. Wer wird ausstellen und was erwartet uns Neues. Also gab es wieder einmal wenige große Überraschungen. Na gut, eBook Reader, Telefone (siehe aptgetupdate.de) und 3D-Fernseher wurden vorgestellt. Auch die anderen üblichen Verdächtigen, wie Prozessor-, Grafikkarten- und Speicherhersteller und auch der Bereich Home Entertainment waren natürlich vertreten.
Darüber schreiben andere jedoch. Ich nahm die CeBIT 2010, vor dem Hintergrund des vom Bundesverfassungsgericht gekippten Gesetzes zur Vorratsdatenspeicherung und der kürzlich bekannt gewordenen Website, wo Twitter Nachrichten kriminelle Elemente einladen, fremdes Eigentum zu entwenden, als Anlass für ein kleines Experiment. Ich wollte herausfinden, was man aus den Tweets eines Tages CeBIT Besuch alles ablesen kann.

Am nicht ganz so frühen Morgen ging es mit einem Freund los. Wir werden ja älter und brauchen unseren Schlaf. ;) Ich bin Rostocker und so kann man ein Navi, map24.de oder Google Maps bemühen, wie man von Rostock nach Hannover kommt und wie lange das dauert. Rostock – A20 – A1 – A7 – und dann irgendwie auf den Messeschnellweg, um zu einem Parkplatz zu kommen. Abends dann, wenn das Wetter und die Verkehrslage mitspielen, den gleichen Weg zurück. Oder ggf. ein Stück A24 / A14.

Um kurz nach 8 ging es dann los, denn bereits um 08:38 waren wir auf der A20:

08:38 – Auf dem Weg zur #CeBIT. Die Autobahn ist frei.

Mittlerweile müssten wir nach der Planung von map24.de nach ca. 1 Stunde in der Nähe von Lübeck gewesen sein:

09:41 – Verkehrsfunk meldet: Stoßstange + Reifenteile auf Fahrbahn. Wenn das so weiter geht, hat man das Auto zusammen.
11:12 – So, bin da, wer noch? Halle 3 #CeBIT

Halle 3 als erste Halle bedeutet im Umkehrschluss sehr wahrscheinlich Eingang Ost 2 und somit auch einen der Parkplätze Ost 12, 13, 17 – 19. Man will ja nicht so weit laufen. Und da 12 und 13 schon voll waren, mussten wir mit einem Platz auf Ost 18 Vorlieb nehmen.

Der nächste Tweet lässt uns an einem Microsoft Stand vermuten. Mit Hilfe der CeBIT Suche findet man den nächsten Microsoft Stand in Halle 2 oder 4. Eine Kurznachricht weiter ist allerdings schon von Halle 6 die Rede, somit fällt Halle 2 raus. Die Hallen 4 und 5 durchquert auf dem Weg zur WEBciety.

11:32 – Jäger und Sammler auf der #CeBIT am Microsoft Stand. Kleine graue Boxen ohne Aufschrift. Erst mal abgreifen. ;-)
11:44 – Und ab jetzt Halle 6 #CeBIT
11:51#webciety #CeBIT
11:57http://twitpic.com/16ptqp – Lobo und der 1und1-Mann
11:59 – Verlasse die #webciety

Marcell D’Avis und Sascha Lobo

Marcell D’Avis und Sascha Lobo

Mittag! Es ging mehr oder weniger direkt in den Presseclub im Presse-Centrum zum Essen. Danke an Björn für den Tip.

13:09http://twitpic.com/16q3iy – Mittag im Presseclub #CeBIT
13:22 – War lecker – satt! Und weiter geht’s.

Mein Essen im Presseclub

Mein Essen im Presseclub

Ab hier hatte leider mein Telefon aufgegeben und keinen Saft mehr. Erst als wir wieder im Auto saßen, hatte ich wieder Strom. Sch*☠! Akku. Darum hier noch kurz ein Bild welches mein Freund geknipst hat. Klaus Knopper beim Live Löten am c’t Stand. Kurz darauf haben wir die Messe dann verlassen und uns auf den Heimweg begeben.

Klaus Knopper beim Live Löten

Klaus Knopper beim Live Löten

17:18@caschy Schade, gerade wieder auf dem Messeschnellweg. Have fun. #webciety

Das folgende Bild muss lt. Google Maps Routenplan eine gute halbe Stunde nach Verlassen des Parkplatzes entstanden sein und zeigt ein Café. Wir haben uns also gegen 17:10 Uhr auf den Heimweg gemacht und hielten kurz vor 18:00 Uhr auf einem Autohof. Wir tankten.

Backstube VATTER Cafe auf dem Autohof

Backstube VATTER Cafe auf dem Autohof

17:53http://twitpic.com/16rglt – Café? @avatter Rückweg von der #CeBIT

Nach der Pause ging es weiter auf der A7.

18:20 – Achtung: Blitzeis Warnung zw. Hannover und Lüneburg. #CeBIT Heimweg

Als uns die Unwetterwarnung erreichte, entschlossen wir uns für die eingangs erwähnte A24 / A14 und waren bald zu Hause.

19:15 – Leichter Schneefall auf der A24 – unbedenklich.
19:22 – A24 – gute Wahl. Kein Schnee mehr. Aussentemperatur steigt auch. Heimweg #CeBIT
20:18 – A14 passed, now A20.
20:37 – Wieder in #Rostock! Yeah! :)

Noch eine kleine Rechnerei: für die 48 km vom Autobahnkreuz Wismar bis zum Ortseingang Rostock brauchten wir 19 Minuten. Das sind ca. 150 km/h im Durchschnitt. Ja, die A20 bei Rostock war gestern Abend nicht vereist. 8)

Mein Fazit oder wie meine Oma immer sagt: Wat lernt uns dat?

Überlegt gut, was ihr in Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. preis gebt. Aber wenn ihr es macht, seid euch bewusst, dass ihr es freiwillig macht. Jedoch die von uns allen unfreiwillig erzeugten Daten, auf die wir kaum Einfluss haben, dürfen nicht für irgendwelche zweifelhaften Zwecke gespeichert werden. Ich habe mit den paar Tweets ein relativ einfaches Bewegungsprofil von mir erstellt. Wenn man zudem noch die Zeiten der Einbuchungen in die verschiedenen Handymasten, die EC-Kartennutzung usw. nutzen könnte, finde ich das schon etwas beklemmend. Ständige Beobachtung ist nicht gut. Unmerklich verändert sich das Verhalten der Beobachteten. 1984 war keine Anleitung! Ich bin froh, dass das Gesetz zumindest noch überarbeitet werden muss.

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26 Feb 2010

Statistiken – die 2.

Geschrieben von Kay Jarchow um 0:45 Uhr

Das ganze Ausgewerte interessiert mich meist nur dann, wenn ich irgendetwas an der Serverkonfiguration geändert habe. Oder alle halbe Jahre, um generelle Trends zu erkennen. Ich möchte nun nicht, wie so mancher ständig von irgendwelchen Zahlen berichten und mich dann daran erfreuen, auch wenn ich kürzlich vom ersten mal “mehr als 2000” Besucher im Monat schrieb. So ein bisschen gucken, ob jemand liest, was man schreibt… Ja, gut. Es freut mich auch ein wenig. ;) Wie aber eigentlich jeder, der sich täglich im Netz bewegt, mitbekommen haben sollte, ist zumindest die Speicherung von IP-Adressen bei der Analyse nicht mehr so wirklich gern gesehen, oder anders ausgedrückt: böse.

… dürfen Nutzungsprofile nur bei Verwendung von Pseudonymen erstellt werden. Die IP-Adresse ist kein Pseudonym …

Um also die IP-Adressen nicht mehr zu speichern, habe ich ein Tutorial, welches von wirspeichernnicht.de empfohlen wird, umgesetzt. Somit werden in den Log-Dateien auf meinem Webserver nun bei allen zugreifenden IP-Adressen die letzten beiden Byte ge-null-t, das 3. und 4. Feld der IP-Adresse durch zwei Nullen ersetzt. Dies hat die letzte veröffentlichte Statistik geändert, da ich auch gleich die alten Log-Dateien mit anonymisiert und die Analyse erneuert habe.

Vor der Umstellung:
Besucher im Januar 2010

Nach der Umstellung:
Besucher im Januar 2010 nach Bereinigung

Mir sind 774 Besucher mit 169 Besuchen verloren gegangen. Es geht mir um den Trend, eine prozentuale Änderung. Ich will wissen, wird’s mehr oder weniger. Und anhand dieses Vergleiches kann ich für den Trend die von AWStats erstellten Zahlen trotz Anonymisierung ganz gut nutzen.

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21 Feb 2010

Wie spricht man eigentlich Jarchow aus?

Geschrieben von Kay Jarchow um 21:08 Uhr

MV Impression Unsere deutsche Sprache und auch ihre Dialekte finde ich faszinierend. Daher mag ich auch Wortspiele und interessante Ankdoten zu den Themen Sprache und Sprachgeschichte.
Als gebürtiger Güstrower rege ich mich regelmäßig über Leute auf, die Güstr-OFFF sagen. Das W spricht man nicht. Das -ow am Ende ist eher ein längeres O. Ihr könnt euch nun sicher denken, dass ich auch Jarch-OFFF nicht so gern höre. :|
Kurze Zeit lebte ich auch in einem kleinen Dorf in der Nähe von Güstrow – Klueß. Und hier wird es spaßig. Man spricht das E nicht. Klueß wie Kloß – nur eben mit U. Nun könnte man auf die Frage nach dem warum einfach sagen: Das ist so. Oder man sucht nach einer Erklärung. Zum Beispiel bei Wikipedia.
Sehr schön hat es vor einigen Jahren auch schon Bastian Sick in seiner “Fragen an den Zwiebelfisch” Kolumne für SPIEGEL-ONLINE erklärt. Wann ich den Artikel erstmals gefunden habe, weiß ich nicht mehr. Bei Streitigkeiten zu mecklenburger Ortsnamen schicke ich seitdem aber einfach einen Link. Lest seinen Artikel “Wie lang und breit ist Mecklenburg?” einfach mal durch.

PS: Das Bild hat nicht wirklich was mit dem Artikel zu tun, aber ich mag es, drum seht ihr’s.

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07 Feb 2010

in eigener Sache …

Geschrieben von Kay Jarchow um 0:28 Uhr

Ich muss heute mal in eigener jarchow.de-Sache schreiben. Mittlerweile sind es regelmäßig weit über 1.500 Besucher (Unique Visits) im Monat auf jarchow.de. Im Januar 2010 waren es erstmals über 2.000 Besucher. Besucher im Januar 2010 Mir macht das Bloggen Spass, auch wenn mir oft die Zeit dazu fehlt. Um einen einigermaßen performanten Webserver für diese Anzahl von Besuchern bereit zu halten, muss man für sein Hobby auch ein paar Euro bezahlen. Daher möchte ich hier auf eine kleine Neuerung hinweisen. Ich habe mich nach all den werbefreien Jahren dazu entschlossen, mich für das Google AdSense Programm anzumelden. Ich mache jetzt also Werbung. Naja, zumindest ein bisschen. Um etwas von den Serverkosten wieder rein zu bekommen, schalte ich seit einer Woche in der Sidebar einen “Google-Anzeigen” Werbeblock. Hoffentlich wirkt dieser Werbeblock nicht allzu störend. Bitte bleibt mir trotz dieser Neuerung gewogen. Vielen Dank.

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19 Dez 2009

140 Nutzer des jarchow.de Fortune Cookie Gadgets

Geschrieben von Kay Jarchow um 21:36 Uhr

Im April hatte ich mich ja als Entwickler versucht. 8) Und heute habe ich mal die “Über dieses Gadget” Seite bei Google aufgerufen und … tja, mittlerweile sehen regelmäßig 140 Leute die von mir ausgewählten Sprüche.140 NutzerAn dieser Stelle meinen Dank an die anderen 139. He he, das macht mich schon etwas stolz. Gestartet habe ich eigentlich nur, weil es kein deutsches Gadget gab, welches Sprüche lieferte, die mir auch gefielen. Die Sprüche sind alle von mir persönlich ausgewählt. Wenn mir bei der täglichen Arbeit, bei Streifzügen durch das Netz, auf Postkarten oder sonstwo ein Sinnspruch besonders auffällt und mich bewegt, dann landet er in meiner Zitatesammlung.Fortune Cookie Gadget in Action
Add to Google Ihr seid natürlich auch weiterhin herzlich eingeladen, dieses Gadget zu nutzen. Es freut mich sehr und die Spruchsammlung erweitere ich stetig.

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23 Nov 2009

und wieder zurück zu Wordpress – jarchow.de (v9)

Geschrieben von Kay Jarchow um 23:49 Uhr

wp-logoJa, ja – da bin ich wieder bei Wordpress. Allen Drupalern möchte ich gleich vorab sagen: Drupal fetzt! Aber wie Ingo kürzlich sehr richtig einschätzte, ist mir persönlich der Aufwand für ein reines Blog mit Drupal etwas zu groß. Ich kenn mich mit Wordpress einfach besser aus. Als ich im Sommerurlaub Zeit hatte, mir die drupaligen Grundkenntnisse anzueignen, ging das auch ganz gut. Für meine Zwecke hier ist Drupal zu mächtig. Dirk sagte diesbezüglich einmal: “Bei Drupal stößt Du eine Tür auf und findest viele weitere.” Recht hat er. Und mir fehlt die Zeit. Schade eigentlich.

Also nun wieder jarchow.de mit Wordpress als Backend und mit dem Theme IOWA von Markus Vocke. Vielen Dank an Markus Vocke an dieser Stelle dafür, dass die Privatnutzung des Themes kostenlos ist.

v8 Wie man am Version 8 Screenshot sehen kann, ist das Backend eigentlich egal. *allevierteljahrjehovasag*

Allen, die Ähnliches vorhaben, sei die Seite socialcmsbuzz.com ans Herz gelegt. Über den Umweg WP 2.7 habe ich den Content ganz leicht portieren können. Wäre bestimmt auch mit 2.8 (+Mehraufwand) gegangen… Egal.

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19 Nov 2009

meer-BIO an der Ostseeküste

Geschrieben von Kay Jarchow um 22:38 Uhr

meer-BIO Screenshot Der geneigte, aufmerksame Leser weiß, dass ich mich seit April vegetarisch ernähre. Ja, immer noch. In diesem Zuge beschäftigt man sich selbstverständlich mit gesunder Ernährung. Und als Eltern haben wir des Weiteren doch auch eine besondere Verantwortung unseren Kindern und auch potentiellen Enkeln gegenüber. Von der Erde und dem Klima mal ganz abgesehen. <moral mode=”off”>

Ihr werdet sicher schon gemerkt haben, dass in der Sidebar unter Getwitter gelegentlich Retweets für @meerBIO erschienen. Ich denke zu Twitter muss ich nichts erzählen, dass haben andere schon getan.

Zu dem Account @meerBIO möchte ich aber schon ein Wort verlieren. Meiner! ;)

Naja, eigentlich unser, denn ich habe gemeinsam mit meiner Frau ein Projekt gestartet, ein Blog zum Thema meer-BIO an der Ostseeküste. meer-BIO? Auf die Idee zum Blog kamen wir schon vor einiger Zeit auf der Suche nach Informationen zu regionalen BIO-Produkten. Auslöser zur Realisierung war dann ein Gespräch mit einem Freund. Es gibt da draußen im Netz eine Menge an Informationsquellen, Verbände, Vereine, Stifungen, Erzeugergemeinschaften, Testinstitute und noch viele mehr. Aber entweder wirken die Seiten recht poliert, oder sie erschlagen den Leser mit Informationen. Wir wollten Informationen “hautnah”. Wir wollten Informationen von Menschen, denen man eventuell auch begegnen könnte. Auf einem Markt zum Beispiel, oder im Hofladen. Informationen von Menschen für Menschen. Authentisch und greifbar.

Wir sind ja nunmal eine vierköpfige Durchschnittsfamilie. Irgendwie. Mann, Frau, angehender Teen und Kleinkind. Unser Anliegen ist es also, in unserem Blog BIO aus Sicht von Otto Normal zu beleuchten. Wir veröffentlichen auf meer-BIO.de Berichte über unsere ganz subjektiven Eindrücke und Erfahrungen beim meer-BIO Erleben an der Ostseeküste. Wir wünschen Euch beim Lesen von meer-BIO.de und uns beim Recherchieren, Testen und Schreiben, dass das Projekt meer-BIO viel Spass bringen wird. Ihr seid herzlich eingeladen, unsere Beiträge zu kommentieren. Es würde uns freuen.

Die Links zu meer-BIO an der Ostseeküste:

- meer-BIO Blog
- meer-BIO bei Twitter
- meer-BIO auf Facebook (ab 100 Fans gibt’s eine richtige URL)
- meer-BIO auf Youtube (demnächst auch mit Inhalt)

Und noch eine wichtige Anmerkung:
Ich mache hier nicht zu, jarchow.de sollt Ihr natürlich auch weiter verfolgen! ;)

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25 Okt 2009

Zeit der Nähe

Geschrieben von Kay Jarchow um 21:13 Uhr

der nächtliche Mond über Rostock

Die dunkle Jahreszeit hat begonnen. Wie ich heute früh las, sind die Medien immer wieder sehr dankbar für die Sommer-, Winterzeitumstellung. So gibt es doch zwei mal im Jahr die Möglichkeit, alte Artikel zu recyclen. Damit also auch ich im nächsten Jahr auf einen alten Artikel zurückgreifen kann…

Ich hoffe, dass alle eure Uhren umgestellt sind, damit niemand morgen früh zur falschen Zeit unterwegs ist. In die allgemeine Melancholie kann ich aber nicht mit einstimmen. Ich finde es nämlich sehr gemütlich auch mal mit einer Decke umwickelt einen Tee zu schlürfen. Oder auch bei kaltem Wind gut eingepackt einen Strandspaziergang mit der Family zu unternehmen. Genießt die Zeit der Nähe zu einander!

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05 Okt 2009

Natur- und Umweltpark Güstrow

Geschrieben von Kay Jarchow um 22:19 Uhr

Was schenkt man einem lieben Menschen heutzutage zum Geburtstag? Wo alles immer schneller, lauter, bunter wird? Gemeinsame Zeit!

Auch aus diesem Grunde haben wir uns gestern auf nach Güstrow gemacht, um gemeinsam zu essen und im Anschluß im Natur- und Umweltpark Güstrow Natur pur zu erleben.

Wir haben uns also zuerst im Hotel Stadt Güstrow unmittelbar am Güstrower Marktplatz beim ausgiebigen Brunchen gestärkt. Ein super Preis bei einem Buffet mit reichlich Auswahl an leckeren Speisen. Für den Kleinsten wurde sogar mit einem wundervollen Kindergedeck nebst Teddy-Besteck eingedeckt. Das Malbuch samt Stiftbox ließ ihm die Zeit nicht gar zu lang werden. Ein großes Aquarium mit allerlei Fischen bereitete den Kindern viel Spaß. Kinder nicht nur geduldet – Kinder willkommen! Sehr entspannt.

Auf zum Zoo! Ja gut, kein Zoo – auf zum NUP! Es ist Herbst und bei so einem Sonntagsausflug schwingt immer etwas Bammel mit, dass es anfangen könnte, zu regnen. Toi, toi, toi. Das Wetter blieb uns bis auf einen kurzen Schauer hold. Als Kind war ich oft mit meinem Opa in diesem Tierpark, von dessen alter Struktur nicht mehr viel zu erkennen ist. Auf dem Weg vom Parkplatz zum Eingang geht man an drei großen Solar-”Segeln” vorbei. Schick. Dann im Eingangsbereich/ -haus wollten unsere Kinder die Exponate und Erlebnisspielzeuge sofort erforschen. Wir mussten sie kurz bremsen, solange es noch nicht regnete. ;-) Erstmal Wald!

Im Wildfreigehege durften wir ein Stück des Weges mit Damwild schreiten. Vorbei an Weißstörchen und Trauerschwänen ging es dann zur sog. “Raubtier-WG”.

Ich wollte nach Jahren endlich wieder meine Lieblingstiere, die Wölfe sehen. In einem großen, naturbelassenen Freigehege können die Wölfe von den Besuchern nahezu ungestört tun, was sie wollen. Denn die Besucher laufen nicht nah am Zaun entlang, wie einem gewöhnlichen Zoo. Nein, zur Tierbeobachtung kann man die Freigehege auch von oben, von Brücken und Stegen aus einsehen. Die Wölfe können sich zum Beispiel hervorragend vor mir und meiner Kamera verstecken. Nur ein unscharfes Foto! Aber genau das macht den Reiz aus. Entdecken! Geduld haben! Die Ruhe des Waldes genießen.

Braunbären im Freigehege

Auch das Braunbären-Freigehege ist liebevoll gestaltet. Die beiden bewohnenden 300 Kilo Brüder, deren Vater noch in der schwedischen Wildnis frei lebte, geniessen sichtlich ihr Platzangebot. Sie können balgen, laufen und ein bisschen baden. Sogar das Buddeln und Graben ist möglich.

Das Schwarzwild, die Wildschweine kann man in ihrem weitläufigen, morastigen Waldgebiet wieder von einer Brücke oder diesmal auch gut vom Zaun aus beobachten. Die Frischlinge waren zwar nicht mehr ganz so frisch, aber die Streifenzeichnung war noch deutliche sichtbar.

Doch komme ich nun zum Highlight des gestrigen Tages für meinen großen Sohn und mich. Der Eichhörnchenkobel (Nest). Vor diesem Gehege lagen glücklicherweise viele Bucheckern auf dem Weg. Mit diesen gut ausgestattet gingen wir, die Eichhörnchen zu erleben. Die sind handzahm und soooo niedlich (Foto siehe unten). Auf dem Foto frißt das Eichhörnchen gerade die Buchecker, die es mir kurz vorher vorsichtig aus der Hand nahm. Bei meinem Sohnemann saß sogar eines auf dem Knie. Süß! Definitiv.

Nach einem Rundgang durchs Moor (auf einem Knüppeldamm – keine Angst) waren wir dann auch schon wieder fast am Haupthaus. Der einsetzende Regen trieb uns etwas. Hier haben wir uns dann die Fische von unten im AQUA-Tunnel angesehen. Forellen, Barsche, Plötze, Hechte (siehe Foto) und Karpfen die das Herz eines jeden Anglers höher schlagen lassen. Hier kann man jedoch zum Glück nicht angeln, sondern nur gucken. Regen von unter Wasser gucken, ist auch mal was anderes.

Abschließend gab es noch ein Eis auf dem Weg zum Auto, mittlerweile wieder ohne Regen. Danke an meine Heimatstadt für diesen schönen Nachmittag.

ein Hecht in seiner natürlichen Umgebung ein leuchtend roter Fliegenpilz ein handzahmes Eichhörnchen frisst Bucheckern

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20 Sep 2009

Bundestagswahl 2009

Geschrieben von Kay Jarchow um 13:19 Uhr

Es bleiben noch
0 Tage, 0 Stunden und 0 Minuten

Die Wahllokale am 27. September 2009 zur Bundestagswahl 2009 sind nun geschlossen!

Es ist also nicht mehr viel Zeit sich zu informieren. Ich kann mich vielen Bloggern, Erstellern von Webseiten, den alt hergebrachten Medien und sogar den Politikern nur anschließen: Geht wählen! Aber wen? Wo bekommt man noch kurzfristig Informationen, wer von den Politikern für was steht? Die Webseiten der Parteien findet man ja ganz einfach, aber sich subjektiv zu informieren ohne nur die Werbeaussagen zu lesen … schon etwas schwierig.

Unter anderem findet man beim so oft angepriesenen wahl-o-mat.de eine kleine Hilfe, eine Vorauswahl zu treffen. Dies solte aber nur eine Vorauswahl sein, um sich die Recherche zu vereinfachen. Im Anschluss an den wahl-o-mat.de kann man dann versuchen noch mal andere (Webseiten) zu Rate zu ziehen.

Unter anderem im Blog von Ingo Jürgensmann in der Rubrik “Frag deine Politiker BTW09″ findet man Antworten der Politiker auf die Fragen eines potentiellen Wählers.

Auf abgeordnetenwatch.de kann man sich zwar ganzjährig zu aktuellem Politikgeschehen informieren, aber jetzt zur BTW09 gibt es hier den “Kandidaten-Check”. Welcher der Direktkandidaten antwortet wie auf welche Fragen.

Fragen zur Netzpolitik wurden den Parteien von der “Grimme Online Award 2008″ nominierten Seite netzpolitik.org gestellt, im digitalen Zeitalter wichtige und andererorts wenig beachtete Fragen.

Schlussendlich und nicht zu vergessen: wen-waehlen.de. Auch wen-waehlen.de berechnet aus deiner Meinung zu einigen Thesen die Übereinstimmung mit den Kandidaten in deinem Wahlkreis.

Eigentlich ist es ganz egal wo ihr euch informiert. Nur: informiert euch und geht wählen! Wir sind alle BürgerInnen in einer Demokratie und bestimmen durch unsere Meinung, unsere Stimme mit, welche Politik gemacht wird. Wenn also jeder einzelne seine Meinung durch Abgabe seiner gültigen Stimme formuliert, haben wir nach der Wahl hoffentlich viele Politiker, die wirklich die Anliegen ihrer Wähler vertreten.

Also: Geht wählen!
Ich hoffe, ihr wart wählen! Gültig!

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